a look at the pro-ana movement

Die folgenden Texte stammen von der Website makeupyourmind und sind von mir zu einem kleinen Teil auf Deutsch übersetzt worden (ich übernehme keine Verantwortung für Übersetzungsfehler, lest das Original!).

Die Autorin hat sich im Rahmen einer Diplom-/Abschlußarbeit (?) an der New York University bereits im Jahr 2001 mit dem Thema "pro ana" beschäftigt.

--> Make Up Your Mind - A look at the pro-ana movement

Ihre Arbeit gliedert sich in

  • What is pro-ana?
  • How do pro-anorexics use their web sites and message boards?
  • So what are the "real causes" of eating disorders?
  • But aren’t our society’s beauty ideals more realistic now then they were a few years ago?
  • What are some possible solutions?

Ausschnitt:

“Pro ana” oder “pro ana”-Websites werden von Fernsehen, Internetseiten und Print-Medien unglaublich scharf kritisiert.
Darum geht es auf meiner Seite nicht.
Ich bin ebenfalls sehr geschockt über das, was ich auf solchen Seiten gesehen habe, aber ich bin ebenso angeekelt von den brutalen Beleidigungen und Vorwürfen, die an die Besitzer und Betreiber dieser Seiten gerichtet sind.
Auf den ersten Blick mag die Härte der Medien und die Zerstörung von „pro ana“-Seiten und –Foren die einzig logische Lösung sein und vielleicht im besten Interesse der jungen Frauen, die darin verwickelt sind, aber es ist nicht so.
Das Problem dieser Reaktionen ist ein doppeltes:
Sie lösen nicht nur absolut nichts, sondern dienen nur als weiteres Beispiel unserer Gesellschaft, die den Opfer an ihren Problemen die Schuld gibt statt daß sie die wirklichen Ursachen dahinter angreift.

(...)

Eine der großen Alternativen dazu, die Websites und Foren einfach zu löschen, wurde mir von einer Frau vorgeschlagen, die ich für meine Arbeit interviewt habe.
Wenn sie betreut werden könnten, vielleicht von einer Art von Therapeuten oder einem anderen Experten, der Erfahrungen mit Eßstörungen hat, könnten „pro ana“-Anhängerinnen immer noch die Akzeptanz und Gemeinschaft bekommen, nach der sie suchen, während ein Moderator sicherstellt, daß Gedanken zum Gesundwerden und zur Körperakzeptanz ohne Vorwürfe geäußert werden könnten.
Wenn zu Berichten über Genesungen eher ermutigt würde als daß sie angegriffen werden, wie es oft auf pro ana-Seiten und in pro ana-Foren geschieht, könnten vielleicht die, die schon zu einer Therapie bereit sind, die anderen erreichen und Begleitung und Unterstützung anbieten.