Medien

Es gibt seit Anfang der 90er Jahre eine ganze Reihe Bücher zum Thema Magersucht, zunächst vor allem Ratgeber und Jugendbücher.
Diese Bücher sollen eigentlich aufklären, vor der Krankheit warnen, abschrecken und verhindern, das jemand in die Magersucht oder eine andere Essstörung abrutscht.
Oft ist es jedoch so, daß diese Bücher gerade von Magersüchtigen als "Vorbilder" benutzt werden und eher "Trigger"-Material als Abschreckung sind.

Seit ungefähr 2002 wurden unter dem Begriff "pro ana" mehr und mehr private Websites und Blogs von Betroffenen im Internet veröffentlich. Die meisten dieser Seiten waren zunächst schwer zu finden und nur Insidern bekannt.

Im Jahr 2006 begannen die Medien, über die "Pro-Ana-Bewegung" zu berichten, meist sehr einseitig und negativ. Zahlreiche Artikel in Zeitschriften und Zeitungen wollen warnen, lenken aber nur die Aufmerksamkeit bisher Unbeteiligter auf das Thema Essstörungen.
Vor allem Fernsehbeiträge lockten innerhalb kürzester Zeit zahlreiche neu- und sensationsgierige Besucher auf Websites und in Foren.

Auch Kino-Filme beschäftigen sich wieder vermehrt mit dem Thema Magersucht.